Haus von drei Religionen gebaut für viele

House of One. Roland Stolte. Dreireligionenhaus. Christen, Muslime, Juden, Islam
House of One stellt sich in Karl Rahner Akademie Köln vor

Roland Stolte, Vorsitzender des Verwaltungsdirektoriums und verantwortlich für die Idee und Konzeption des House of One stellt in der Karl Rahner Akademie Köln das Projekt vor.

Kontakt: 
(0221) 801078-0

Mit dem »House of One« haben sich in Berlin Ju­den, Christen und Muslime auf den Weg gemacht, ein völlig neuartiges, zu­kunftsweisendes Sakral­gebäude gemeinsam zu planen, zu bauen und mit Leben zu füllen. 2010 star­tete dieses außergewöhnliche Projekt.

Nach dem Architek­turwettbewerb 2012 wurde das Büro KuehnMalvezzi mit der Planung beauftragt. Die Grundsteinlegung wird im Frühjahr 2020 erfolgen. Nach zehn Entwicklungs­jahren ist aus diesem lokalen Projekt eine internationale Bewegung geworden, mit einer weltweiten Rezeption als gebautes Friedenssymbol der Religionen, mit Tochter­projekten in Afrika und Europa.

 

Globalisierung der Religionen

 

Wie ist es einzuordnen, wenn - mitten im Herzen des säkular geprägten Berlin - die Religionen mit diesem Projekt unter großer gesellschaftlicher Beachtung in herausgehobener Weise öffentlich werden? Und was bedeuten die Kooperationen mit den Partnerprojekten weltweit für eine im guten Sinne zu vollziehende »Glo­balisierung der Religionen«, die schon vor 50 Jahren Karl Rahner im Gefolge des 11. Vatikanischen Konzils für eine neue Weltkirche heraufziehen sah?

Eine breit angelegte Spen­den- und Beteiligungskampa­gne ermöglicht die Realisie­rung. Aber auch die öffent­liche Hand hat Interesse an dieser interreligiösen Idee. Bund und Land Berlin unter­stützen das »House of One« finanziell.

 

 

Weitere Veranstaltungen

Dienstag, 14. April 2020 - 12:00

Grundsteinlegung des House of One abgesagt

Nach über zehn Jahren intensiver Diskussion, Ideenentwicklung und Planung sollte an diesem Dienstag der Grundstein für das House of One gelegt werden. Dieser wichtige Schritt hin zur baulichen Vollendung des multireligiösen Friedensprojekts musste - wie alle anderen Veranstaltungen in diesen Tagen - wegen der Corona-Sicherheitsvorkehrungen abgesagt werden. Ein neuer Zeitpunkt steht noch nicht fest.

Mittwoch, 25. März 2020 - 18:30

Maria in Judentum, Christentum und Islam

Gottesdienst an Mariä Verkündung, dem Tag, an dem Erzengel Gabriel der Jungfrau die Geburt Jesu verkündet. Nicht nur Christen, auch Juden und Muslime kennen Maria. Die Vorstellungen von ihr sind allerdings recht unterschiedlich.



 

Freitag, 21. Februar 2020 - 12:00

Die Rückkehr des Gottesnamen Jahwe

In Zeiten wachsenden Antisemitismus setzt die Berliner Gemeinde St. Petri-St. Marien gemeinsam mit Rabbiner Andreas Nachama (House of One) ein Zeichen der Mahnung und Versöhnung. Mit einem interreligiösen Friedensgebet wird nach über 80 Jahren eine Replik des einstigen Tetragramms (der hebräische Gottesname JHWH) an die Parochialkirche angebracht.