Interreligiöses Friedensgebet zum 11. September

Imam Kadir Sanci
Imam Kadir Sanci

Die Botschaft ist klar. "Wir brauchen uns", sagt Imam Kadir Sanci. "Wir müssen zusammenhalten!" Vor allem angesichts des 11. Septembers, der zum Symbol dafür geworden ist, wie Hass und Gewalt den gesellschaftlichen Frieden gefährdet und zu neuer Gewalt führt.

In einer inzwischen zur Tradition gewordenen religionsübergreifenden Andacht des House of One zum Jahrestag der Terroranschläge im Jahr 2001 wird der Opfer gedacht. „Sie starben, weil Wahnsinn in unserer Welt mitregiert“, sagt die jüdische Kantorin Esther Hirsch. Die Andacht soll ein Signal des Friedens aussenden. Sie thematisiert zudem die Verantwortung auch der Religionen, sich für ein respektvolles und friedliches Miteinander einzusetzen sowie es vorzuleben. Ein Gedanke, der dem Geist der interreligiösen Stiftung House of One entspricht. 

Die interreligiöse Andacht halten Imam Kadir Sanci (Forum Dialog), Kantorin Esther Hirsch (Synagoge Sukkat Shalom) und die Pfarrerin Cordula Machoni (St.Petri-St.Marien), alle aus Berlin. Begrüßung durch Frithjof Timm, Theologe des House One.

Wann?                   Dienstag, 11. September, 18 Uhr

Wo?                       Pavillon des House of One

                              Petriplatz, 10178 Berlin

Dauer?                  30 Minuten

Im Anschluss an die Andacht stehen die Geistlichen gern für Fragen und zum Austausch bereit.

Weitere Veranstaltungen

Sonntag, 22. März 2020 - 12:00 bis 13:00

Tritt näher Jude, Muslima, Atheist...

Der Lebensphilosoph Wilhelm Schmid, der Aktionskünstler des Zentrums für Politische Schönheit, Philipp Ruch und die drei Geistlichen des House of One, Rabbiner Dr. Andreas Nachama, Pfarrer Gregor Hohberg und Imam Osman Örs, im Gespräch über Lessings Nathan der Weise und das Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher Herkunft, Religion und Weltanschauung.

Deutsches Theater
Freitag, 24. Januar 2020 - 0:00 bis Sonntag, 26. Januar 2020 - 0:00

Frauen in den Religionen

"Frauen sind missratene Männer." So beschrieb es der Philosoph und Theologe Thomas von Aquin im 13. Jahrhundert. Auch andere Religionen setzten Frauen enge Grenzen und tun es zum Teil bis heute. In einem mehrtägigen Workshop wird die heutige Realität von Frauen im Judentum, Christentum und dem Islam beleuchtet.

 

Donnerstag, 12. März 2020 - 19:00

Warum Antisemitismus uns alle bedroht

Podiumsdiskussion mit Michael Blume, Antisemitismusbeauftragter von Baden-Württemberg, weiteren Gästen sowie jüdischen, christlichen und muslimischen Vertretern des House of One über den täglichen Kampf um Toleranz zwischen Menschen verschiedener Religion, Kultur und Herkunft.

Berlin Saal