Vernissage Christine Contzen mit Kunstverkauf für House of One

Contzen
ellenlang und seitenweise

Seitenweise und ellenlang, so nennt Christine Contzen ihre jüngste Ausstellung. Die Architektin, Künstlerin und evangelische Christin nimmt die aktuelle Bilderschau als Anlass, das House of One zu unterstützen. 20 Prozent der Verkaufserlöse ihrer Bilder gehen an die Stiftung. "Ich sehe das Projekt als besonderes hoffnungsvolles Zeichen für die Zukunft des Miteinanders der Religionen", sagt Christine Contzen.

 

Ort:
school of facilitating
Suarezstraße 31, 14057 Berlin-Charlottenburg

Seitenweise und ellenlang – so bearbeitet Christine Contzen Bücher, deren Titel, Inhalt und Aufmachung sie künstlerisch anregen.

Seitenweise werden die Bücher auseinandergenommen, Seite für Seite künstlerisch bearbeitet.

Jede Seite wird zu einem neuen Werk, ohne ihre Herkunft zu verbergen.

Texte sind teilweise noch lesbar, Worte werden in neue Zusammenhänge gestellt und herausgehoben.

In der Ausstellung sehen Sie Seiten aus einem Werk über Blaise Pascal, den Philosophen, Mathematiker und Theologen des 17.Jahrhunderts.

Der Text von 1940, die Frakturschrift, das alte, kriegsbedingt grobe Papier, die antiquierte Sprache – sie gehen in der Bearbeitung mit Tusche, Wachs, Buntstift, Collage eine Verbindung ein, regen zum Nachdenken an über den Inhalt des Buches, spielen mit Wort und Schrift.

Das zweite Buch, eine Studie der evangelischen Kirche über Stadtplanung aus den 70er Jahren, nutzt zudem die das Thema erläuternden Tabellen und Diagramme und setzt sie neu in Szene.

Ellenlang – so kann man auch den zweiten gezeigten Werkzyklus „Leporello“ beschreiben.

Das Faltbuch, wie das Leporello auch genannt wird, breitet seine bunte Vielfalt der graphischen Erzählung ellenlang aus, lässt sich aber auch auf Taschenbuchformat zusammenfalten.

Als Architektin, Künstlerin und evangelische Christin ist das Projekt House of One für Christine Contzen seit langem ein besonderes hoffnungsvolles Zeichen für die Zukunft des Miteinanders der Religionen, das zudem in einem beispielhaft seine Nutzung unterstützenden Gebäude von hoher architektonischer Qualität beheimatet sein wird.

Von den verkauften Kunstwerken gehen daher 20 Prozent als Spende an das House of One.

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Totentanz und Lebenslust

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Christvesper mit jüdischen und muslimischen Gästen

Zusammen mit dem House of One lädt die  St. Marien- Friedrichswerdersche Gemeinde, christliche Gründergemeinde des House of One, zur Christvesper mit jüdischen, muslimischen und religiös ungebundenen Gästen ein. Weihnachten ist für Christinnen und Christen sehr wertvoll, sagt Pfarrer Gregor Hohberg: "Und das Wertvollste wollen wir mit unseren Gästen teilen."

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