"Wie hältst du's mit dem Tod?"

Beerdigung Islam Christentum
Beerdigungsrituale im Christentum und Islam

Unser Imam Osman Örs spricht gemeinsam mit Dr. Andreas Goetze, Landespfarrer für den interreligiösen Dialog der EKBO, in Neuruppin über muslimische und christliche Sterbebegleitung und Beerdigungsrituale.

Kontakt: 
03391 4033866
ESTAruppin e.V.
Karl Marx Straße 98-99
16816 Neuruppin
Deutschland

Was kommt nach dem Tod? Welche Unterstützung bietet die christliche, welche die islamischeTraditionen im Angesicht des Todes an? Wie kann man Sterbende gut begleiten?

 

Jede Religion verabschiedet sich auf eigene Weise von ihren Toten. Christen bahren den Körper der Verstorbenen oft einige Tage auf, um Abschied zu nehmen, bevor er begraben oder eingeäschert wird. Für Muslime ist das ein ungewohnt langer Zeitraum. Sie bestatten ihre Verstorbenen wenn möglich bereits nach Stunden, eingehüllt in Tücher und mit dem Gesicht in Richtung Mekka.

 

Über solche Traditionen und Rituale, ihre Wurzeln und Entwicklungen wird es an diesem Abend genauso gehen, wie um Fragen nach dem Verständnis des Übergangs vom Leben in den Tod in beiden Religionen. Die Veranstaltung ist Teil der interreligiösen Gesprächsreihe "Komm, lass uns reden" der ESTAruppin e.V.

Weitere Veranstaltungen

Mittwoch, 17. November 2021 - 19:00 bis 21:00

Der Tod und die Sprache

Die Schriftstellerin Mely Kiyak und der Theologe Christian Lehnert im Austausch über Sprache und Sterben. Das House of One lädt gemeinsam mit der Katholischen Akademie in Berlin zu der Diskussion ein.

Mittwoch, 17. November 2021 - 9:00 bis 18:00

Bestattungsrituale im Christentum, Judentum und Islam

Wie beerdigen jüdische, christliche oder muslimische Gläubige ihre Verstorbenen? Fachtagung des House of One und der Katholischen Akademie in Berlin für Menschen, die beruflich mit Sterben, Tod und Trauer zu tun haben. Einige der Vorträge werden als Video dokumentiert und öffentlich zugänglich gemacht.

Dienstag, 9. November 2021 - 19:00 bis 21:00

Politische Dimension der Versöhnung

Der 9. November, der Jahrestag der Novemberpogrome von 1938, ist Mahnung, neuem Hass, Rassismus oder Antisemitismus entgegenzutreten. Die israelisch-palästinensisch-deutsche European Wasatia Graduate School for Peace and Conflict Resolution, deren Gründung an diesem Gedenktag in der Katholische Akademie in Berlin gefeiert wird, trägt diesen Auftrag in gewisser Weise in sich. House of One-Projektbotschafter Professor Ralf Wüstenberg ist einer der Initiatoren des Graduiertenkollegs.