Veranstaltungskalender

Dezember

Dezember
23
Mo

25. Kislew- 2. Tewet חֲנֻכָּה Chanukka (Weihe)

 

Das achttägige Tempelweihfest ist ein freudiger Gedenktag und gehört nicht zu den biblisch vorgeschriebenen Feiertagen. Es erinnert an den erfolgreichen Aufstand der Makkabäer gegen die hellenistische Herrschaft und die im Jahre 165 v.u.Z. erfolgte Wiedervereinigung des geschändeten Tempels in Jerusalem.

Es wird überliefert, dass man in dem von den Syrern entweihten Heiligtum nur einen einzigen unversehrten Ölkrug fand, dessen Inhalt normalerweise nur für einen Tag Brennstoff für den siebenarmigen Tempelleuchter gereicht hätte. Aber durch ein Wunder soll dieses geringe Ölquantum für acht Tage genügt haben, so dass inzwischen neues reines Öl hergestellt werden konnte.

Um dieses Wunders zu gedenken, werden nach Einbruch der Dunkelheit Lichter angezündet. Üblicherweise wird heute ein achtarmiger Leuchter (Menora) verwendet. Am ersten Abend wird ein Licht angezündet, am zweiten zwei Lichter, bis dann am achten Tag alle Lichter brennen.

24
Di

Heilig Abend

 

Mit dem Vorabend auf die Feiertage beginnt die Weihnachtszeit. An diesem Abend und den folgenden Tagen wird die Geburt Jesu gefeiert, der nach dem Lukasevangelium (Bibel, Lk 2, 1-7) von Maria in Betlehem in einem Stall geboren wurde. Zuvor musste sich die hochschwangere Maria mit ihrem Mann Josef nach Betlehem aufmachen, um an einer Volkszählung teilzunehmen. Da in der ganzen Stadt keine Unterkunft mehr frei war, gebar sie ihren Sohn in einem Stall. 

In den Gottesdiensten wird diese Geschichte erzählt oder als Spiel ("Krippenspiel" seit dem 11. Jahrhundert) gezeigt, eine Predigt dazu gehalten sowie die Geburt Jesu besungen. 

25
Mi

Weihnachten

 

An den beiden Weihnachtsfeiertagen wird die Geburt Jesu gefeiert sowie die Verbreitung der Nachricht seiner Geburt. Ein Engel verkündigte den Bauern auf dem Feld die Geburt eines neuen Königs (Bibel, Lk 2, 8-12).

März

März
12
Do

Warum Antisemitismus uns alle bedroht

Berlin Saal
Berliner Stadtbibliothek (ZLB)
Breite Straße 30-36
10178 Berlin-Mitte
Deutschland
Der Saal befindet sich in der 2. Etage
|  19:00 Uhr

Podiumsdiskussion mit Michael Blume, Antisemitismusbeauftragter von Baden-Württemberg, weiteren Gästen sowie jüdischen, christlichen und muslimischen Vertretern des House of One über den täglichen Kampf um Toleranz zwischen Menschen verschiedener Religion, Kultur und Herkunft.