Veranstaltungskalender

Oktober

Oktober
14
Mo

15.- 22- Tischri סֻכּוֹת Sukkot

 

Sukkot ist das dritte in der Reihe der Wallfahrtsfeste. Es dauert neun bzw. sieben Tage, da der achte Tag, das sogenannte Schlussfest (Schemini Azeret), als selbständiger Feiertag angesehen wird; der neunte Tag, der Simchat Tora (Torafreude) heißt, ist der zweite Tag dieses Schlussfestes, der nur in der Diaspora begangen wird.

Das Laubhüttenfest wird insgesamt sieben Tage lang gefeiert. Es ist ein Erntedank- und Erinnerungsfest. Da das Volk Israel 40 Jahre durch die Wüste wanderte, baute es damals unfeste Hütten. Zur Erinnerung bauen Juden eine Sukka (die Laubhütte) und essen dort gemeinsam.

19
Sa

House of One zu Gast ...

|  10:00 Uhr

In unserer Reihe "House of One zu Gast ..." sind wir an diesem Morgen in der Synagoge Sukkat Shalom in der Herbartstraße 26, 14057 Berlin zu Sukkot eingeladen.

Sukkot ist das dritte in der Reihe der Wallfahrtsfeste. Es dauert neun bzw. sieben Tage, da der achte Tag, das sogenannte Schlussfest (Schemini Azeret), als selbständiger Feiertag angesehen wird; der neunte Tag, der Simchat Tora (Torafreude) heißt, ist der zweite Tag dieses Schlussfestes, der nur in der Diaspora begangen wird.

Das Laubhüttenfest wird insgesamt sieben Tage lang gefeiert. Es ist ein Erntedank- und Erinnerungsfest. Da das Volk Israel 40 Jahre durch die Wüste wanderte, baute es damals unfeste Hütten. Zur Erinnerung bauen Juden eine Sukka (die Laubhütte) und essen dort gemeinsam.

Bitte melden Sie sich an unter: info@house-of-one.org

22
Di

23. Tischri שִׂמְחַת תּוֹרָה Simchat Tora

 

Das Tora-Freudenfest erinnert daran, dass von Gott durch Moses die zehn Weisungen an das Volk Israel gegeben und damit auch die Tora gegeben wurde. Im jüdischen Jahr wird die Tora einmal komplett gelesen. An diesem Freudenfest feiern die Juden, dass die Torah zu enden gelesen wurde und zugleich wieder begonnen wird.

Zu Simchat Tora endet der jährliche Zyklus der Toralesung, und es wird wieder von vorn begonnen; an diesem Tag werden also der Schluss und der Anfang der Fünf Bücher Moses verlesen. Im Gottesdienst werden sämtliche vorhandenen Thorarollen werden aus dem Schrank genommen und in einer Prozession siebenmal um die Vorlesebühne bzw. durch den Synagogenraum getragen.

23
Mi

Klänge des Herzens

|  19:00 Uhr

Im Rahmen der 5. Internationalen Chormusiktage ChorInt, die in diesem Jahr mit Blick auf die Grundsteinlegung des House of One stattfinden, werden Imam Kadir Sanci, Imam Osman Örs und Arhan Kardas aus dem Koran rezitieren.

Ort: Kultur Akademie, Oranienstraße 55 (U-Bahnhof Moritzplatz)

Um Anmeldung wird gebeten: info@house-of-one.org

23
Mi

Chorint: Interreligiöse Chormusik

|  19:45 Uhr bis 10:30 Uhr

Die 5. Internationalen Chormusiktage ChorInt. haben sich in diesem Jahr die Grundsteinlegung des House of One zum Thema genommen. Entstanden ist "Musik im interkulturellen Dialog", die an jüdischen, christlichen und muslimischen Orten zur Aufführung kommt. Veranstalter ist die St.Petri-St.Mariengemeinde in Berlin.

25
Fr

Schabbat-G'ttesdienst und "Offenes interreligiöses Singen - Die Schöpfung" im Rahmen der internationalen Chormusiktage ChorInt

|  19:30 Uhr bis 21:30 Uhr

Im Rahmen der internationalen Chormusiktage ChorInt. anlässlich der Grundsteinlegung des House of One findet im Anschluss des Schabbat-G'ttesdienstes in der Synagoge Sukkat Schalom, Herbartstr. 26, 14057 Berlin ein offenes interreligiöses Singen unter dem Motto "Die Schöpfung" statt. 

Anmeldung unter: info@house-of-one.org

 

November

November
08
Fr

11. Rabi`u-l-Awwal مولد النبي / Maulid an-Nabi / Geburtstag des Propheten Muhammed

 

Sunniten gedenken in dieser Nacht der Geburt des Propheten Muhammeds, während die Schiiten diese meist um wenige Tage später am 17. Rabi`u-l-Awwal begehen. Aus diesem Anlass werden Gedichte verfasst, vorgetragen und Passagen aus dem Koran rezitiert.

20
Mi

Buß- und Bettag

 

Der Buß- und Bettag findet immer am letzten Mittwoch im Kirchenjahr, also vor dem Ewigkeitssonntag statt. Christen bedenken an diesem Tag ihre Sünden, zeigen Reue und besinnen sich auf ihren Glauben.

24
So

Ewigkeitssonntag

 

Am Ewigkeitssonntag (auch Totensonntag) wird der Verstorbenen des vergangenen Kirchenjahres gedacht. 

Dezember

Dezember
01
So

Advent

 

Mit der Adventszeit beginnt das Kirchenjahr und die Vorbereitung auf Weihnachten. Advent (von adventus domini "Ankunft des Herrn") wurde von Papst Gregor im 7. Jahrhundert auf vier Wochen festgelegt und beginnt immer an einem Sonntag. Am sogenannten Adventskranz wird jeden Sonntag eine weitere Kerze angezündet und soll damit auf das Licht hinweisen, das durch Christus in die Welt gekommen ist - dieser Brauch ist allerdings erst im 19. Jahrhundert entstanden, aber nach wie vor auch in der säkularen Welt weit verbreitet. Christen besinnen sich in der gesamten Adventszeit auf ihren Glauben und sind angehalten Gutes zu tun.

23
Mo

25. Kislew- 2. Tewet חֲנֻכָּה Chanukka (Weihe)

 

Das achttägige Tempelweihfest ist ein freudiger Gedenktag und gehört nicht zu den biblisch vorgeschriebenen Feiertagen. Es erinnert an den erfolgreichen Aufstand der Makkabäer gegen die hellenistische Herrschaft und die im Jahre 165 v.u.Z. erfolgte Wiedervereinigung des geschändeten Tempels in Jerusalem.

Es wird überliefert, dass man in dem von den Syrern entweihten Heiligtum nur einen einzigen unversehrten Ölkrug fand, dessen Inhalt normalerweise nur für einen Tag Brennstoff für den siebenarmigen Tempelleuchter gereicht hätte. Aber durch ein Wunder soll dieses geringe Ölquantum für acht Tage genügt haben, so dass inzwischen neues reines Öl hergestellt werden konnte.

Um dieses Wunders zu gedenken, werden nach Einbruch der Dunkelheit Lichter angezündet. Üblicherweise wird heute ein achtarmiger Leuchter (Menora) verwendet. Am ersten Abend wird ein Licht angezündet, am zweiten zwei Lichter, bis dann am achten Tag alle Lichter brennen.

24
Di

Heilig Abend

 

Mit dem Vorabend auf die Feiertage beginnt die Weihnachtszeit. An diesem Abend und den folgenden Tagen wird die Geburt Jesu gefeiert, der nach dem Lukasevangelium (Bibel, Lk 2, 1-7) von Maria in Betlehem in einem Stall geboren wurde. Zuvor musste sich die hochschwangere Maria mit ihrem Mann Josef nach Betlehem aufmachen, um an einer Volkszählung teilzunehmen. Da in der ganzen Stadt keine Unterkunft mehr frei war, gebar sie ihren Sohn in einem Stall. 

In den Gottesdiensten wird diese Geschichte erzählt oder als Spiel ("Krippenspiel" seit dem 11. Jahrhundert) gezeigt, eine Predigt dazu gehalten sowie die Geburt Jesu besungen. 

25
Mi

Weihnachten

 

An den beiden Weihnachtsfeiertagen wird die Geburt Jesu gefeiert sowie die Verbreitung der Nachricht seiner Geburt. Ein Engel verkündigte den Bauern auf dem Feld die Geburt eines neuen Königs (Bibel, Lk 2, 8-12).