Veranstaltungskalender

August
02
Fr

Religionsoffene Meditation mit Corina Martinas

|  18:30 Uhr bis 19:00 Uhr

Meditation bringt uns in die Stille und hilft uns in die Wahrnehmung des Göttlichen. Willkommen sind Anfänger*innen und Erfahrene. Nach einer kurzen Eröffnung werden wir zweimal 20 Minuten meditieren. Anschließend gibt es die Möglichkeit zum Austausch.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.

Ort: Kapelle der St. Marienkirche

Die Meditation findet in der Regel 14-tägig, jeweils freitags um 18:30 statt. Die bisher geplanten Termine sind am 2.8. / 30.8. / 13.9. / 27.9.

Der 16.8. muss urlaubsbedingt leider entfallen.

10
Sa

9. Dhu-l-Hidscha يوم العرفة / Yaumu-l-Arafa

 

Der Tag vor dem Opferfest und Höhepunkt der Pilgerfahrt. An dem Tag begeben sich die Pilger auf den Berg Arafat bei Mekka. Für die übrigen Muslime gilt dieser Tag als ein Vorbereitungstag für das Kurbanfest. Sie besuchen Gräber, beten für Verstorbene und rezitieren aus dem Koran.

11
So

10. Dhu-l-Hidscha عيد الأضحى / Id-ul-Adha / Kurbanfest (Annäherungsfest/ Opferfest)

 

Dies ist das höchste Fest, welches am 10. des letzten islamischen Monats beginnt und den Höhepunkt und Abschluss der Pilgerfahrt in Mekka bildet. Muslime erinnern sich an diesen Festtagen an Abraham und seinen Sohn Ismael, der für Gott geopfert werden sollte. Abrahams Hingabe und die Aufopferung seines geliebten Sohnes, belohnte Gott letzten Endes mit der Abkehr von dem Menschenopfer an sich und der Würdigung des Menschenlebens. Gott nahm Abraham und seinem Sohn ihre schwere Bürde ab, indem er statt seines Sohnes ein Lamm als Opfertier schickte. In diesem Sinne gedenken alle Muslime jährlich dieses besonderen Ereignisses, in dem sie das Fleisch des geopferten Tieres mit der Familie, mit Bedürftigen und Besuchern teilen.

31
Sa

1. Muharram راس سنة الهجري / Islamisches Neujahr

 

Die islamische Zeitrechnung beginnt im Jahre 622. n. Chr. mit der Auswanderung des Propheten von Mekka nach Medina. Nach dieser Zeitrechnung beginnt das Jahr 1441.

September
07
Sa

11. Petriplatzfest

 
Ausgrabungen Petriplatz (c) C.Mehlisch

Zum 11. Mal erinnert das Petriplatzfest an den historischen Kirchen- sowie Schulstandort und daran, dass der Petriplatz für 800 Jahre das Zentrum einer mittelalterlichen Stadt gewesen ist

Musik: Mittelalter-Musikgruppe Uhlenflug

Ort: Hof am Nicolaihaus

09
Mo

10. Muharram يوم العاشوراء / Aschura / Aschura Tag

 

An diesem Tag haben nach muslimischer Überlieferung wichtige Ereignisse stattgefunden: die Landung der Arche Noah auf dem Berg Ararat, die Rettung der Propheten Abraham und Moses und die Vergebung Adams. Für Schiiten ist dieser Tag von größter Bedeutung. Diese Feiertage beschließen die zehntägige Trauerzeit um Hussain, dem Enkelkind des Propheten.

11
Mi

Friedensgebet

|  18:00 Uhr

Friedensgebet mit Vertretern unterschiedlicher Religionen und Weltanschauungen zum 11. September in der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche

20
Fr

Fridays for Future

 

Die Friday for Future Bewegung ruft an diesem Tag alle Erwachsenen auf, sich den Demonstrationen anzuschließen.

Das House of One Team legt die Arbeit nieder und setzt sich für die Zukunft unseres Planetens ein.

21
Sa

Muslimische Kulturtage

|  18:00 Uhr bis 20:00 Uhr

Im Rahmen der Muslimischen Kulturtagen (19. - 22. September 2019) laden wir herzlich zu unserer Veranstaltung am Samstagabend ein:

Muslime und ihre Wahrnehmung der Anderen - Perspektiven auf andere Religionen und Weltanschauungen

 
Das House of One Berlin präsentiert Perspektiven und Ansätze zu einem harmonischen Miteinander des Islams mit den anderen, insbesondere abrahamitischen Religionen. Imam Kadir Sanci wird einen theologisch einführenden Impulsvortrag halten, woraufhin alle Anwesenden eingeladen sind, in den Austausch und die Diskussion mit dem Referenten und den Mitarbeitern des House of One zu treten.

Ort: Forum Dialog, Mohrenstraße 34, 10117 Berlin.

 

29
So

"Engel kennen keine Religionen" - Michaelis Gottesdienst

 

Gemeinsam mit der anglikanischen Gemeinde Berlin findet ein Gottesdienst zum Thema "Engel kennen keine Religionen" statt.

30
Mo

1./2. Neujahrsfest רֹאֹשׁ הַשָּׁנָה Rosch Haschana (Kopf des Jahres)

 

Der Name Rosch Haschana kommt in der Bibel nicht vor, und auch in den Gebeten dieses Festes ist kaum davon die Rede. Es ist der „Tag der Erinnerung“ oder „Tag des Posaunenschalls“. Es ist der Beginn der 10 Bußtage, die mit Jom Kippur enden.

Der Sinn des zweitägigen Neujahrsfestes liegt in der Erinnerung an den Bund, der zwischen Gott und Israel geschlossen wurde. Der Tag soll dazu dienen, die Menschen zu veranlassen, in sich zu gehen, sich vom Bösen abzuwenden und gut zu handeln. Rosch Haschana ist der Tag, an dem der Mensch Rechenschaft über sein Tun ablegen und sich seiner moralischen Pflichten bewusst werden soll. Als Zeichen hierfür wird ein Widderhorn, das Schofar, in einer bestimmten Tonfolge geblasen.

Zu Rosch Haschana ist es Tradition einen Apfel, den man vor dem Verzehr mit Honig bestreicht, zu verzehren, womit man dem Wunsch Ausdruck verleiht, das neue Jahr möge gut und süß werden. Die Brote für das Neujahrsfest sind nicht wie sonst geflochten und länglich, sondern es ist üblich, rund gewickelte Weißbrote zu verwenden, um auf diese Weise den Jahreskreislauf zu symbolisieren.

Oktober
09
Mi

10. Tischri יוֹם כִּפּוּר Jom Kippur

 

Den Höhepunkt der zehn Bußtage bildet der Versöhnungstag, der wichtigste Festtag des jüdischen Jahres. An ihm wird der Tradition nach das Urteil über den Menschen, das am Neujahrsfest, dem Tag des Gerichts, gefällt wurde, besiegelt und bekommt damit Gültigkeit. Der Versöhnungstag soll dazu dienen, den Menschen zu entsühnen, ihn die göttliche Verzeihung für seine Missetaten erlangen zu lassen. So ist der Versöhnungstag ein Tag der Reue, der Buße und Umkehr. Jom Kippur ist ein strenger Fasttag, der Gottesdienst dauert einen ganzen Tag lang.

14
Mo

15.- 22- Tischri סֻכּוֹת Sukkot

 

Sukkot ist das dritte in der Reihe der Wallfahrtsfeste. Es dauert neun bzw. sieben Tage, da der achte Tag, das sogenannte Schlussfest (Schemini Azeret), als selbständiger Feiertag angesehen wird; der neunte Tag, der Simchat Tora (Torafreude) heißt, ist der zweite Tag dieses Schlussfestes, der nur in der Diaspora begangen wird.

Das Laubhüttenfest wird insgesamt sieben Tage lang gefeiert. Es ist ein Erntedank- und Erinnerungsfest. Da das Volk Israel 40 Jahre durch die Wüste wanderte, baute es damals unfeste Hütten. Zur Erinnerung bauen Juden eine Sukka (die Laubhütte) und essen dort gemeinsam.

19
Sa

House of One zu Gast ...

|  10:00 Uhr

In unserer Reihe "House of One zu Gast ..." sind wir an diesem Morgen in der Synagoge Sukkat Shalom in der Herbartstraße 26, 14057 Berlin zu Sukkot eingeladen.

Sukkot ist das dritte in der Reihe der Wallfahrtsfeste. Es dauert neun bzw. sieben Tage, da der achte Tag, das sogenannte Schlussfest (Schemini Azeret), als selbständiger Feiertag angesehen wird; der neunte Tag, der Simchat Tora (Torafreude) heißt, ist der zweite Tag dieses Schlussfestes, der nur in der Diaspora begangen wird.

Das Laubhüttenfest wird insgesamt sieben Tage lang gefeiert. Es ist ein Erntedank- und Erinnerungsfest. Da das Volk Israel 40 Jahre durch die Wüste wanderte, baute es damals unfeste Hütten. Zur Erinnerung bauen Juden eine Sukka (die Laubhütte) und essen dort gemeinsam.

Bitte melden Sie sich an unter: info@house-of-one.org

22
Di

23. Tischri שִׂמְחַת תּוֹרָה Simchat Tora

 

Das Tora-Freudenfest erinnert daran, dass von Gott durch Moses die zehn Weisungen an das Volk Israel gegeben und damit auch die Tora gegeben wurde. Im jüdischen Jahr wird die Tora einmal komplett gelesen. An diesem Freudenfest feiern die Juden, dass die Torah zu enden gelesen wurde und zugleich wieder begonnen wird.

Zu Simchat Tora endet der jährliche Zyklus der Toralesung, und es wird wieder von vorn begonnen; an diesem Tag werden also der Schluss und der Anfang der Fünf Bücher Moses verlesen. Im Gottesdienst werden sämtliche vorhandenen Thorarollen werden aus dem Schrank genommen und in einer Prozession siebenmal um die Vorlesebühne bzw. durch den Synagogenraum getragen.

25
Fr

Schabbat-G'ttesdienst und "Offenes interreligiöses Singen - Die Schöpfung" im Rahmen der internationalen Chormusiktage ChorInt

|  19:30 Uhr bis 21:30 Uhr

Im Rahmen der internationalen Chormusiktage ChorInt. anlässlich der Grundsteinlegung des House of One findet im Anschluss des Schabbat-G'ttesdienstes in der Synagoge Sukkat Schalom, Herbartstr. 26, 14057 Berlin ein offenes interreligiöses Singen unter dem Motto "Die Schöpfung" statt. 

Anmeldung unter: info@house-of-one.org

 

November
08
Fr

11. Rabi`u-l-Awwal مولد النبي / Maulid an-Nabi / Geburtstag des Propheten Muhammed

 

Sunniten gedenken in dieser Nacht der Geburt des Propheten Muhammeds, während die Schiiten diese meist um wenige Tage später am 17. Rabi`u-l-Awwal begehen. Aus diesem Anlass werden Gedichte verfasst, vorgetragen und Passagen aus dem Koran rezitiert.

20
Mi

Buß- und Bettag

 

Der Buß- und Bettag findet immer am letzten Mittwoch im Kirchenjahr, also vor dem Ewigkeitssonntag statt. Christen bedenken an diesem Tag ihre Sünden, zeigen Reue und besinnen sich auf ihren Glauben.

24
So

Ewigkeitssonntag

 

Am Ewigkeitssonntag (auch Totensonntag) wird der Verstorbenen des vergangenen Kirchenjahres gedacht. 

Dezember
01
So

Advent

 

Mit der Adventszeit beginnt das Kirchenjahr und die Vorbereitung auf Weihnachten. Advent (von adventus domini "Ankunft des Herrn") wurde von Papst Gregor im 7. Jahrhundert auf vier Wochen festgelegt und beginnt immer an einem Sonntag. Am sogenannten Adventskranz wird jeden Sonntag eine weitere Kerze angezündet und soll damit auf das Licht hinweisen, das durch Christus in die Welt gekommen ist - dieser Brauch ist allerdings erst im 19. Jahrhundert entstanden, aber nach wie vor auch in der säkularen Welt weit verbreitet. Christen besinnen sich in der gesamten Adventszeit auf ihren Glauben und sind angehalten Gutes zu tun.

23
Mo

25. Kislew- 2. Tewet חֲנֻכָּה Chanukka (Weihe)

 

Das achttägige Tempelweihfest ist ein freudiger Gedenktag und gehört nicht zu den biblisch vorgeschriebenen Feiertagen. Es erinnert an den erfolgreichen Aufstand der Makkabäer gegen die hellenistische Herrschaft und die im Jahre 165 v.u.Z. erfolgte Wiedervereinigung des geschändeten Tempels in Jerusalem.

Es wird überliefert, dass man in dem von den Syrern entweihten Heiligtum nur einen einzigen unversehrten Ölkrug fand, dessen Inhalt normalerweise nur für einen Tag Brennstoff für den siebenarmigen Tempelleuchter gereicht hätte. Aber durch ein Wunder soll dieses geringe Ölquantum für acht Tage genügt haben, so dass inzwischen neues reines Öl hergestellt werden konnte.

Um dieses Wunders zu gedenken, werden nach Einbruch der Dunkelheit Lichter angezündet. Üblicherweise wird heute ein achtarmiger Leuchter (Menora) verwendet. Am ersten Abend wird ein Licht angezündet, am zweiten zwei Lichter, bis dann am achten Tag alle Lichter brennen.

24
Di

Heilig Abend

 

Mit dem Vorabend auf die Feiertage beginnt die Weihnachtszeit. An diesem Abend und den folgenden Tagen wird die Geburt Jesu gefeiert, der nach dem Lukasevangelium (Bibel, Lk 2, 1-7) von Maria in Betlehem in einem Stall geboren wurde. Zuvor musste sich die hochschwangere Maria mit ihrem Mann Josef nach Betlehem aufmachen, um an einer Volkszählung teilzunehmen. Da in der ganzen Stadt keine Unterkunft mehr frei war, gebar sie ihren Sohn in einem Stall. 

In den Gottesdiensten wird diese Geschichte erzählt oder als Spiel ("Krippenspiel" seit dem 11. Jahrhundert) gezeigt, eine Predigt dazu gehalten sowie die Geburt Jesu besungen. 

25
Mi

Weihnachten

 

An den beiden Weihnachtsfeiertagen wird die Geburt Jesu gefeiert sowie die Verbreitung der Nachricht seiner Geburt. Ein Engel verkündigte den Bauern auf dem Feld die Geburt eines neuen Königs (Bibel, Lk 2, 8-12).