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Dienstag, 24. Okt. 2017

House of One in Paris präsentiert

Ausstellungsplakat, Lieux saints partagés (Detail), © Manoël Pénicaud / Le Pictorium
Jüdin und Muslimin beten in der Ghriba-Synagoge, Djerba, 2014 © Manoël Penicaud / Le Pictorium
Seekarte des Mittelmeers und des Nordost-Atlantiks © BNF
House of One Site Collage © Kuehn Malvezzi, Foto Ulrich Schwarz
Muslimin in der Höhle der Patriarchen, Hebron, 2014 © Manoël Penicaud / Le Pictorium

Lieux saints partagés: Unter diesem Titel präsentiert das Pariser Musée national de l’histoire de l’immigration ab heute eine Ausstellung zur jahrhundertelangen Geschichte der Koexistenz der drei monotheistischen Religionen in Europa und im Mittelmeerraum. Das House of One wird als deren aktuellstes Beispiel präsentiert.

Die Frage nach religiösen Identitäten ist eines der sensibelsten Themen des 21. Jahrhunderts. Trotz aller Unterschiede haben Christentum, Judentum und Islam vieles gemein: Werte, Rituale, heilige Orte. Die Ausstellung lädt ihre Besucherinnen und Besucher ein auf eine Reise vom heutigen Jerusalem bis auf den europäischen Kontinent.

Trotz aller theologischen Unterschiede hat die Migration über das Mittelmeer über die Jahrhunderte auch zur vermehrten gemeinsamen Nutzung heiliger Stätten geführt. Die Ausstellung lädt ein, sowohl die gemeinsamen Orte als auch Friedensstifter (wieder-)zuentdecken.

Neben Objekten der bildenden Kunst, Fotografie, Filmen und ethnographischen Objekten stellt die Ausstellung das House of One unter anderem mit einem neuen maßstabsgetreuen Modell der Architekten Kuehn Malvezzi vor.

Video: Architekt Wilfried Kuehn zur Präsentation des House of One in Paris (YouTube)
 

Bis 21. Januar 2018. Weitere Informationen (französisch).  

 

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