Das Tora-Freudenfest erinnert daran, dass von Gott durch Moses die zehn Weisungen an das Volk Israel gegeben und damit auch die Tora gegeben wurde. Im jüdischen Jahr wird die Tora einmal komplett gelesen. An diesem Freudenfest feiern die Juden, dass die Torah zu enden gelesen wurde und zugleich wieder begonnen wird.
Zu Simchat Tora endet der jährliche Zyklus der Toralesung, und es wird wieder von vorn begonnen; an diesem Tag werden also der Schluss und der Anfang der Fünf Bücher Moses verlesen. Im Gottesdienst werden sämtliche vorhandenen Thorarollen werden aus dem Schrank genommen und in einer Prozession siebenmal um die Vorlesebühne bzw. durch den Synagogenraum getragen.