Alman Angst - Neuer Blick auf Alltagsdiskriminierung

Filmvorführung und Diskussion: Projekt der Jungen Islam Konferenz präsentiert satirischen Kurzfilm über Stereotypen und Zugehörigkeit

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Dunkle Haut, schwarze Haare, Kopftuch – der äußere Schein reicht vielen, einen Menschen nicht nach seiner Person, sondern nach der vermuteten Zugehörigkeit zu einer Gruppe zu beurteilen. Die jungen Macher des satirischen Kurzfilms (16 min.) „Alman Angst – ein Film über 6 Alltagsdiskriminierungen, wie Du sie noch nie gesehen hast“ haben solche Vorurteile selbst erfahren. Menschen denken in Stereotypen. Wer familiäre Wurzeln in anderen Ländern hat, ist oft mit Diskriminierung konfrontiert.

Die Stiftung House of One zeigt den Film im Rahmen seiner Vortragsreihe „Was uns verbindet, was uns trennt“ und lädt im Anschluss zur Debatte mit den Filmemachern ein. Die Veranstaltung moderiert Esther Hirsch.

Der Film ist 2018 im Rahmen des Jugendprojekts „Medien/Dialog Machen“ der Jungen Islam Konferenz entstanden. Rund zwanzig junge Erwachsene mit unterschiedlichen religiösen und kulturellen Hintergründen haben in „Alman Angst“ ihre persönlichen Erlebnisse zu einer Erzählung über skurrile Stereotypen und übertriebene Ängste verarbeitet. Gefördert wurde das Projekt von der Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa.

Als Dialogforum für junge Menschen greift die Junge Islam Konferenz Fragen zu einem gleichberechtigten Zusammenleben in der Einwanderungsgesellschaft auf. Die JIK ist ein Projekt der MUTIK gGmbH und der Humboldt-Universität zu Berlin.

 

Der Eintritt ist frei, die Plätze aber begrenzt. Bitte melden Sie sich unter info@house-of-one.org an.

Weitere Veranstaltungen

Sonntag, 22. März 2020 - 12:00 bis 13:00

Tritt näher Jude, Muslima, Atheist...

Der Lebensphilosoph Wilhelm Schmid, der Aktionskünstler des Zentrums für Politische Schönheit, Philipp Ruch und die drei Geistlichen des House of One, Rabbiner Dr. Andreas Nachama, Pfarrer Gregor Hohberg und Imam Osman Örs, im Gespräch über Lessings Nathan der Weise und das Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher Herkunft, Religion und Weltanschauung.

Deutsches Theater
Freitag, 24. Januar 2020 - 0:00 bis Sonntag, 26. Januar 2020 - 0:00

Frauen in den Religionen

"Frauen sind missratene Männer." So beschrieb es der Philosoph und Theologe Thomas von Aquin im 13. Jahrhundert. Auch andere Religionen setzten Frauen enge Grenzen und tun es zum Teil bis heute. In einem mehrtägigen Workshop wird die heutige Realität von Frauen im Judentum, Christentum und dem Islam beleuchtet.

 

Donnerstag, 12. März 2020 - 19:00

Warum Antisemitismus uns alle bedroht

Podiumsdiskussion mit Michael Blume, Antisemitismusbeauftragter von Baden-Württemberg, weiteren Gästen sowie jüdischen, christlichen und muslimischen Vertretern des House of One über den täglichen Kampf um Toleranz zwischen Menschen verschiedener Religion, Kultur und Herkunft.

Berlin Saal