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Sonntag, 24. Juni 2018 15:30 - 17:00

Aufs Rad für mehr Toleranz

Juden und Muslime verstehen sich nicht? Jeder Muslim ist ein Antisemit? Religiöse Verständigung ist unmöglich? - Das sind nur einige von zahlreichen gängigen Vorurteilen. Wie harmonisch Juden, Christen und Muslime jeden Tag in der interreligiösen Stiftung House of One zusammen beten, lehren und arbeiten, nehmen hingegen nur wenige wahr. Daher werden sich Imame, Rabbiner, Kantorinnen und Pfarrerinnen des House of One gemeinsam auf Tandems und Rikschen schwingen, um im Rahmen der Fahrraddemonstration „meet2respect“ den Menschen zu zeigen, wie selbstverständlich Freundschaft, Respekt und Toleranz über alle Religionsgrenzen hinweg sein kann.

 

Die Demonstration beginnt am Sonntag, den 24. Juni 2018 um 15.30 Uhr am Holocaust-Mahnmal in Berlin-Mitte.

Eine Abschlusskundgebung ist für 17 Uhr auf dem Bebelplatz geplant.

 

Rabbiner Andreas Nachama, der sich mit Imam Kadir Sanci und Pfarrerin Corinna Zisselsberger eine Rikscha teilen wird, sagt dazu: „Wir radeln mit, weil unsere Welt nicht glauben will, dass wir alle von einem Gott geschaffen wurden, über den wir nicht streiten, sondern den wir - jeder in anderer Weise - verehrend anbeten.“ In jedem Menschen stecke ein Abbild Gottes, gleich ob Muslim, Christ oder Jude.

Imam Sanci ergänzt: „Die Imame, Rabbiner oder Pfarrer teilen sich ein Gefährt, machen sich auf den Weg und übernehmen gemeinsam Verantwortung. So gehen wir auch im House of One vor, gemeinsam, um unsere Friedensmission umzusetzen.“

Außerdem aufs Tandem setzen werden sich unsere Kantorin Esther Hirsch mit Meryem Öztürk vom Bildungskreis des House of One sowie Rabbinerstudent Akiva Weingarten mit unserem Imam Osman Örs.

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