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Donnerstag, 4. Sept. 2014 21:00

„Sitzen am Tisch der Brüderlichkeit“ – Martin Luther King und die Religionen: Das House of One in Berlin

Vom 13. bis 14. September 1964 besuchte der amerikanische Bürgerrechtler und Friedensnobel-Preisträger Dr. Martin Luther King auf Einladung des Regierenden Bürgermeisters Willy Brandt den Westteil Berlins. Die persönliche Verbindung zu Propst Heinrich Grüber führte dazu, dass King am Abend des 13.September in den Ostteil der Stadt fuhr und in der jeweils vollbesetzten St. Marien- und Sophienkirche predigte. Für alle Beteiligten waren das eindrückliche und prägende Stunden.

Martin Luther King kam in ein Berlin im „Kalten Krieg“. Das betraf auch St. Marien. Diese zeitgeschichtliche Dimension wird ebenso Thema der Veranstaltungsreihe vom 4. bis 14. September sein, wie die Frage, wie King’s Grundhaltung, dem Unrecht gewaltlos zu widerstehen, heute in Berlin auf neue Weise in Kirche und Gesellschaft Bedeutung gewinnen kann.

„Sitzen am Tisch der Brüderlichkeit“ – Martin Luther King und die Religionen: Das House of One in Berlin

  • Vortrag von Prof. Michael Haspel, Direktor Evang. Akademie Thüringen/ Friedrich-Schiller-Universität Jena „Martin Luther Kings Traum vom Großen Welthaus. Weltfrieden und Menschenrechte als Aufgabe der Weltreligionen“
  • Ergänzung 1: Zum Konzept von Gewaltlosigkeit im Judentum (Rabbiner Dr. Tovia Ben Chorin)
  • Ergänzung 2: Zum Konzept von Gewaltlosigkeit im Islam (Imam Kadir Sanci)
  • Podiumsdiskussion: Rabbiner Dr. Tovia Ben Chorin, Prof. Michael Haspel, Imam Kadir Sanci, Moderation: Dr. Dirk Pilz

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