Vom 13. bis 14. September 1964 besuchte der amerikanische Bürgerrechtler und Friedensnobel-Preisträger Dr. Martin Luther King auf Einladung des Regierenden Bürgermeisters Willy Brandt den Westteil Berlins. Die persönliche Verbindung zu Propst Heinrich Grüber führte dazu, dass King am Abend des 13.September in den Ostteil der Stadt fuhr und in der jeweils vollbesetzten St. Marien- und Sophienkirche predigte. Für alle Beteiligten waren das eindrückliche und prägende Stunden.
Martin Luther King kam in ein Berlin im „Kalten Krieg“. Das betraf auch St. Marien. Diese zeitgeschichtliche Dimension wird ebenso Thema der Veranstaltungsreihe vom 4. bis 14. September sein, wie die Frage, wie King’s Grundhaltung, dem Unrecht gewaltlos zu widerstehen, heute in Berlin auf neue Weise in Kirche und Gesellschaft Bedeutung gewinnen kann.
„Sitzen am Tisch der Brüderlichkeit“ – Martin Luther King und die Religionen: Das House of One in Berlin