Freitag, 11. September 2020

9/11-Gedenken im Schatten von Corona

9/11 Gedenken Friedensgebet 11. September

In einer inzwischen zur Tradition gewordenen religionsübergreifenden Andacht des House of One zum Jahrestag der Terroranschläge im Jahr 2001 wird der Opfer gedacht. Coronabedingt findet in diesem Jahr die Andacht erstmals virtuell statt. Rabbiner Andreas Nachama, Priester Gregor Hohberg und Imam Kadir Sanci beten, jeder für sich in der eigenen Wohnung und doch miteinander im Gedenken an den Tod tausender Menschen vor 19 Jahren als Terroristen Flugzeuge in die Twin Towers steuerten, getrieben von Hass.

 

Im Gedenken aber auch an Enver Simsek, Familienvater aus Nürnberg, der ebenfalls am 11. September verstarb. 20 Jahre ist es her, dass Simsek im Krankenhaus seinen Schussverletzungen erlag, die im junge Menschen, heute bekannt als das rechtsextreme NSU-Trio, zugefügt haben aus Hass.

 

Die Andacht soll einen Impuls des Friedens aussenden. Sie thematisiert die Verantwortung der Religionen, sich für ein respektvolles und friedliches Miteinander einzusetzen sowie es vorzuleben. Ein Gedanke, der den Geist der interreligiösen Stiftung House of One widergibt. 

 

Im Video ist das vollständige Gespräch zu sehen:

 

 

 

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