Was das Christentum vom Islam lernen kann

Ein Plädoyer für eine Annäherung in einer Zeit der Sprachlosigkeit. Podiumsdiskussion mit dem Theologen Ralf K. Wüstenberg und Imam Osman Örs

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Mehr als die Hälfte der Deutschen fühlt sich vom Islam bedroht. Das ergab zumindest  eine Umfrage der Bertelsmann Stiftung im Jahr 2015. „Der Islam wird in hohem Maße instrumentalisiert“, sagt der Theologe Ralf K. Wüstenberg, der zwei Jahre am Muslim College in Cambridge gelehrt hat. „Der islamistische Terror aber hat nichts mit dem Islam zu tun.“ Die Gesellschaft sollte sich mit den Inhalten dieser Religion beschäftigen, um hinter die Fassade schauen zu können. Mit Neugier und Empathie dem Islam nähern, schlägt Wüstenberg vor.

Im Gespräch mit Osman Örs, Imam des House of One, will Wüstenberg den Blick auf die jüngste der abrahamitischen Religionen weiten. Moderiert wird das Gespräch von Esther Hirsch, jüdische Kantorin des House of One.

Wo?                 Pavillon des House of One auf dem Petriplatz, Berlin-Mitte

Wann?             Donnerstag, 18.10.18, 19 Uhr

Ralf Karolus Wüstenberg, geboren 1965, ist Professor für Evangelische Theologie an der Europa-Universität Flensburg. 2016 erschien sein Buch „Islam ist Hingabe – Eine Entdeckungsreise in das Innere einer Religion“ (Gütersloher Verlagshaus).

Weitere Veranstaltungen

Sonntag, 22. März 2020 - 12:00 bis 13:00

Tritt näher Jude, Muslima, Atheist...

Der Lebensphilosoph Wilhelm Schmid, der Aktionskünstler des Zentrums für Politische Schönheit, Philipp Ruch und die drei Geistlichen des House of One, Rabbiner Dr. Andreas Nachama, Pfarrer Gregor Hohberg und Imam Osman Örs, im Gespräch über Lessings Nathan der Weise und das Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher Herkunft, Religion und Weltanschauung.

Deutsches Theater
Freitag, 24. Januar 2020 - 0:00 bis Sonntag, 26. Januar 2020 - 0:00

Frauen in den Religionen

"Frauen sind missratene Männer." So beschrieb es der Philosoph und Theologe Thomas von Aquin im 13. Jahrhundert. Auch andere Religionen setzten Frauen enge Grenzen und tun es zum Teil bis heute. In einem mehrtägigen Workshop wird die heutige Realität von Frauen im Judentum, Christentum und dem Islam beleuchtet.

 

Donnerstag, 12. März 2020 - 19:00

Warum Antisemitismus uns alle bedroht

Podiumsdiskussion mit Michael Blume, Antisemitismusbeauftragter von Baden-Württemberg, weiteren Gästen sowie jüdischen, christlichen und muslimischen Vertretern des House of One über den täglichen Kampf um Toleranz zwischen Menschen verschiedener Religion, Kultur und Herkunft.

Berlin Saal