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Montag, 19. Feb. 2024

Hanau: Erinnern heißt Verändern

Hanau Gedenken

In Gedenken an

 

Ferhat Unvar

Hamza Kurtović

Said Nesar Hashemi

Vili Viorel Páun

Mercedes Kierpacz

Kaloyan Velkov 

Fatih Saraçoğlu 

Sedat Gürbüz

Gökhan Gültekin

 

 

Vier Jahre sind vergangen seitdem neun Menschen bei dem rassistischen Attentat in Hanau, am 19. Februar 2020, aus dem Leben gerissen wurden. 

 

Wir tragen sie in unseren Herzen. Sie sind und bleiben Teil unserer Erinnerung. Die Getöteten waren in Hanau, waren in Deutschland Zuhause, sie gehörten zu uns. Sie hatten deutsche, kurdische, türkische, afghanische, bosnische, bulgarische, rumänische oder Romni-Wurzeln in ihren Familien. Sie waren christlich, muslimisch oder vielleicht auch ohne Religion. Vorurteile, Rassismus und Hass sind Wegbereiter solcher Gewalttaten. 

 

Rabbiner Andreas Nachama, Pfarrer Gregor Hohberg und Imam Kadir Sanci beten gemeinsam für die Ermordeten und die Hinterbliebenen. Wir müssen "lernen, welche gesellschaftlichen Strukturen, zu diesem unglaublichen Mord geführt haben. Versuchen wir uns für die Gegenwart und Zukunft zu wappnen. Denn Rassismus, Antisemitismus und gegen Minderheiten gerichtete Vorstellungen, sind in unserer Gesellschaft virulent, wie uns zahlreiche Angriffe, wie auch in Halle und andernorts, gezeigt haben. Beten wir und handeln wir so, wie zwischen Böse und Gut zu unterscheiden ist", mahnt Rabbiner Nachama. 

 

Das vollständige Videobotschaft finden Sie hier.

 

 

 

 

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